

Erinnerung bewahren und Verantwortung übernehmen
Am 12. Juni stand unsere Schule ganz im Zeichen des Anne-Frank-Tages. Im Mehrzweckraum entstand eine vielseitige Ausstellung, die sich mit dem Leben Anne Franks, den Verbrechen des Nationalsozialismus sowie der Bedeutung von Demokratie, Menschenrechten und Zivilcourage auseinandersetzte.
An verschiedenen Stationen konnten sich die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedliche Weise mit den Themen beschäftigen. Neben einer Galerie mit Bildern und Zitaten, Informationsständen und Videobeiträgen boten kreative Mitmachangebote sowie moderne Zugänge wie VR-Anwendungen vielfältige Möglichkeiten, Geschichte nicht nur kennenzulernen, sondern auch persönlich zu erleben und zu reflektieren.
Der Anne-Frank-Tag erwies sich als voller Erfolg. Die Ausstellung war über den gesamten Schultag hinweg sehr gut besucht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen, eigene Gedanken zu formulieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Aufklärungsarbeit fand dabei auf vielen Ebenen statt – informativ, kreativ, emotional und interaktiv. Die beigefügten Fotos sowie das Video vermitteln einen Eindruck von der besonderen Atmosphäre dieses Tages.
Ein solches Projekt wäre ohne die Unterstützung vieler Menschen nicht möglich gewesen. Unser besonderer Dank gilt der Schulleitung, die die Durchführung des Projekts ermöglicht und unterstützt hat. Hervorheben möchten wir insbesondere Herrn Richter, der uns jederzeit tatkräftig begleitet, organisatorisch unterstützt und unserer Gruppe stets den Rücken gestärkt hat.
Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem den Schülerinnen und Schülern unserer Gruppe. Sie investieren regelmäßig einen erheblichen Teil ihrer Freizeit, bringen eigene Ideen ein und zeigen mit großem Engagement, dass Schule weit mehr sein kann als Unterricht. Mit ihrem Einsatz tragen sie aktiv dazu bei, unsere Schule zu einem offenen, respektvollen und demokratischen Ort zu machen.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt unterstützt haben. Stellvertretend möchten wir Max Zaucker, Christian Gölzer und Patric Garrels nennen, die nicht nur die technische Ausstattung, insbesondere die VR-Brillen, bereitgestellt haben, sondern uns auch während der Vorbereitung und Durchführung mit Rat und Tat zur Seite standen.
Nicht zuletzt möchten wir dem Sekretariat danken. Vieles von dessen Unterstützung geschieht im Hintergrund und bleibt oft unsichtbar. Umso wichtiger ist es, diesen Einsatz ausdrücklich hervorzuheben. Die zuverlässige und unkomplizierte Unterstützung unserer Projekte trägt maßgeblich dazu bei, dass solche Veranstaltungen überhaupt möglich werden.
Der Anne-Frank-Tag hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung auch heute noch sind. Die große Resonanz bestärkt uns darin, diesen Weg weiterzugehen und ähnliche Projekte auch in Zukunft an unserer Schule zu etablieren und auszubauen. (Gia)




