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Knapp 300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 8 der Nelly-Sachs-IGS Worms kamen am vergangenen Freitagin der Schulaula in den Genuss des Theaterstückes Fake oder War doch nur Spaß des Berliner Ensemble Radiks.

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Das Stück, welches im Rahmen des Grimme-Online-Awards für den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet 2013“ nominiert wurde, erzählt die Geschichte der siebzehnjährigen Lea, die davon träumt, Sängerin zu werden.Als ihr die Aufnahme in eine Casting-Agentur gelingt, reagieren einige ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler mit Neid und Missgunst. Daraufhin kommt es zu Anfeindungen und Ausgrenzungen. Doch damit nicht genug. Die Mobbingangriffe auf Lea weiten sich in sozialen Netzwerken aus. Lea, die nun ihrerseits Kommentare postet und sogar einen Rap-Song gegen ihre Mobber online stellt, ahnt nicht, welche Ausmaße die ganze Sache innerhalb kürzester Zeit annehmen wird. Denn bald beschäftigen sich nicht nur Lehrer, sondern auch die Polizei mit dieser Auseinandersetzung.Als Lea dann auch noch feststellen muss, dass ihr Angebeteter Andiseine Gefühle lediglich vorgetäuscht hat und zu der Gruppe der Mobber gehört, sieht die verzweifelte Jugendliche nur noch den Selbstmord als einzigen Ausweg.Glücklicherweise wird sie von einem Mitschüler rechtzeitig gefunden und gerettet.

Durch ihre überzeugende, frische undauthentische Art gelang es den beiden Schauspielern Romana Schneider und Alexander Abramyan die Schülerinnen und Schüler zu fesseln, in den Bann ihrer Darstellung zu ziehen und zum Nachdenken anzuregen.

„Aufgrund der authentischen Darstellung und des intensiven Gedanken- und Meinungsaustausches im Anschluss an das Stück, bin ich davon überzeugt, dass die Botschaft des Theaterstückes unsere Schülerinnen und Schüler erreicht hat.“ zeigt sich Markus Herrmann, Stufenleiter und Organisator der Veranstaltung sehr zufrieden. Manchen Schülern ist leider immer noch nicht ganz klar, so Herrmann, welche Macht die neuen Medien haben, was legal ist und was nicht und wie schnell solche Situationen eskalieren können. „Deshalb ist es uns als Schule wichtig die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Cybermobbing oder Datenmissbrauch im Internet zu ermöglichen und aufklärend tätig zu werden.“

Dass diese Auseinandersetzung angeregt wurde, zeigte sich bei dem im Anschluss an das Stück von den beiden Akteuren geführten Gespräch, an dem sich die Jugendlichen mit großem Interesse beteiligten.

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